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100 Jahre Wetterstation auf dem Fichtelberg

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Auf den Tag genau seit 100 Jahren sammelt die Wetter­sta­tion auf dem Fichtel­berg Klima­daten. Nach zwei Jahren Bauzeit bezog am 1. Januar 1916 erstmals ein Wetter­wart die Station. Seitdem ist Fichtel­berg­wet­ter­warte ständig besetzt. Der Leiter lebt in einer Dienst­woh­nung. Rund um die Uhr werden unter anderem Tempe­ratur, Luftfeuchte, Nieder­schlag und Schnee­höhen erfasst. Aller­dings soll die Station nur noch rund fünf Jahre bemannt sein. Dann will der Deutsche Wetter­dienst ein vollständig automa­ti­siertes Messsystem in Betrieb nehmen.

Der stärkste Sturm blies 1976 mit Windge­schwin­dig­keiten von bis zu 216 Stunden­ki­lo­me­tern über den Fichtel­berg. Trübe Aussichten gab es im wahrsten Sinne des Wortes 1951 mit 315 Nebel­tagen. Auch dieses Jahr wurde ein Rekord aufge­stellt: Es gab 13 Sommer­tage mit Tempe­ra­turen über 25 Grad. Das erste schnee­lose Weihnachten auf dem Fichtel­berg war es aber nicht, das gab es auch auf dem höchsten Gipfel schon öfter.