2023: Tourismusverband Erzgebirge zieht Bilanz
Der Tourismus im Erzgebirge hat sich weiter stabilisiert. Das zeigt die Bilanz des Statistischen Landesamtes für das zurückliegende Jahr. Die Zahlen des Rekordjahres 2019 - vor Corona - wurden aber nicht erreicht.
Erneut gab es hier die meisten Übernachtungen im Vergleich zu den anderen Tourismusregionen in Sachsen. Gut 977.000 Ankünfte wurden gezählt, ein Plus von knapp 8 Prozent gegenüber 2022. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt unverändert bei drei Tagen. Das Statistische Landesamt erfasst übrigens nur Häuser mit zehn und mehr Betten, damit fallen die meisten Ferienhäuser und Ferienwohnungen sogar durchs Raster, werden also gar nicht mitgezählt.
Besonders erfreulich sei, dass die Sommermonate neben der Weihnachtszeit inzwischen zu den übernachtungsstärksten Reisezeiträumen zählen. Das Erzgebirge könne da mit vielen Aktivangeboten punkten, für Wanderer und Biker zum Beispiel.
Das Internationale Märchenfilm-Festival fabulix in Annaberg-Buchholz oder die Silbermann-Tage in Freiberg waren Besuchermagnete.