Mutationen und Lage in den Krankenhäusern - alle Infos aus dem Landratsamt
Auch im Erzgebirgskreis werden immer mehr Mutationen des Coronavirus nachgewiesen. Seit Anfang Februar wurden 32 Fälle bekannt.
Bei allen Mutationen handelt es sich um die britische Variante, die als wesentlich infektiöser gilt. Dafür gibt es auch im Erzgebirge erste Anzeichen, sagte Amtsarzt Sandro Müller. Am 2. Februar war ein erster Fall im Landkreis nachgewiesen worden, innerhalb der letzten sieben Tage waren es 15 Fälle und allein gestern fünf.
Ein Hotspot sei nicht auszumachen, die Mutationen traten verteilt im ganzen Landkreis auf. Übrigens werden nicht alle positiven Coronatests auf Mutationen geprüft, sondern nur stichprobenartig etwa fünf Prozent.
Die Inzidenz im Erzgebirgskreis ist in den letzten Tagen wieder kontinuierlich gestiegen. Zwar nicht rasant, aber Gesundheitsamtschef Frank Reißmann appellierte am Mittwochmittag auf der Pressekonferenz im Landratsamt, das Erreichte nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen und sich unbedingt weiter an die Corona-Regeln wie Abstand und Maske zu halten.
Derzeit (Stand Dienstag) werden 61 Coronapatienten in der Krankenhäusern des Erzgebirgskreises behandelt, 13 werden beatmet.
In acht Pflegeheimen, fünf Schulen und vier Kitas gibt es aktuell Coronafälle.