35-Jähriger flüchtet nach Unfall mit fremden Auto

Zuletzt aktualisiert:

35-Jähriger flüchtet nach Unfall mit fremden Auto

Landkreis Meißen

35-Jähriger flüchtet nach Unfall mit fremden Auto

Zeit: 23.06.2020, gegen 10.45 Uhr

Ort: Bundesautobahn 4, Fahrtrichtung 

Chemnitz Dresden

(2291) Nach einem Verkehrsunfall war ein 35-Jähriger heute Vormittag mit einem fremden Pkw von der Unfallstelle geflüchtet. Beamte des Autobahnpolizeireviers Dresden stellten kurz darauf den Wagen an der Raststätte Dresdner Tor.

Nach bisherigen Ermittlungsstand war es nach der Anschlussstelle Siebenlehn, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw VW und einem Pkw Audi gekommen. Der VW-Fahrer (35) hatte dabei die mittlere Fahrspur befahren und kollidierte dort mit dem verkehrsbedingt bremsenden Audi (Fahrer: 67). Anschließend kam der VW nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß mehrfach mit der rechten Schutzplanke zusammen und kam nach ca. 200 Metern zum Stehen.

In der Folge stieg der 35-Jährige (deutsche Staatsangehörigkeit) aus dem Fahrzeug aus und hielt einen unbeteiligten Pkw Honda (Fahrer: 59) an. Er bemächtigte sich des Hondas und fuhr mit diesem und dem eigentlichen Fahrer in Richtung Dresden davon. Ein Zeuge hatte das Geschehen beobachtet, war dem Honda gefolgt und informierte die Polizei.

Kurze Zeit später, gegen 10.55, stellten Beamte des Autobahnpolizeireviers Dresden den Honda samt den beiden Männern auf dem Gelände der Raststätte. Der 35-Jährige wurde festgenommen und aufgrund seines auffälligen Verhaltens nach den ersten polizeilichen Maßnahmen in eine Fachklinik gebracht. Der 59-Jährige kam vorsorglich aufgrund eines Schocks in ein Krankenhaus. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Gesamtschaden von rund 18.500 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Geschehen aufgenommen. (mg)

Quelle: www.polizei.sachsen.de/de/MI_2020_73471.htm