Analyse: 130 Wohnungen müssten im ERZ jährlich gebaut werden
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Im Erzgebirgskreis muss der Bau neuer Wohnungen bis zum Jahr 2028 erheblich gesteigert werden. Zu diesem Schluss kommt das Pestel-Institut in einer aktuellen Wohnungsmarktanalyse.
Daraus geht hervor, dass jährlich rund 130 Wohnungen neu gebaut werden müssten, um den dringenden Bedarf zu decken. Der aktuelle Zensus registriert für den Erzgebirgskreis zwar immerhin rund 22.400 Wohnungen, die nicht genutzt werden, so das Institut. Viele davon stünden aber schon länger leer. Oft, weil sie auch keiner mehr bewohnen kann. Sie müssten vorher aufwändig und damit auch teuer saniert werden.
Zu sehr abgewohnte Wohnungen in alten Häusern müssten zudem ersetzt werden. Insbesondere in Nachkriegsbauten, bei denen sich eine Sanierung nicht lohne.