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Anklage gegen Erzgebirger aus Reichsbürgerszene

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Die Generalstaatsanwaltschaft hat vorm Oberlandesgericht München Anklage gegen zwei Erzgebirger und sechs weitere Beschuldigte aus der Reichsbürgerszene erhoben. 

Christian W. und Frank R. sollen sich einer terroristischen Vereinigung angeschlossen haben. Sie seien für die Beschaffung von Waffen verantwortlich gewesen. Bei einer Razzia vor einem Jahr waren bei Christian W. mehrere Lang- und Kurzwaffen gefunden worden. Damit habe die Gruppe einen bewaffneten Angriff auf den Bundestag geplant, so die Anklage.

Außerdem sollen die beiden Angeklagten im Dezember letzten Jahres ein Gespräch im Generalkonsulat der Russischen Föderation in Leipzig vereinbart haben, um Unterstützung für die geplanten Aktionen zu bekommen. Wegen der Festnahmen kam es dazu dann nicht mehr.