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Annaberg-Buchholz trauert um Stadtrat Jürgen Förster

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Der Tod von Stadtrat Jürgen Förster und seiner Frau hat in Annaberg-Buchholz große Betroffenheit ausgelöst. Oberbürgermeister Rolf Schmidt sagte, er sei fassungslos und schockiert. Seine Gedanken seien in erster Linie bei den Angehörigen. Ihnen gelte sein ganzes Mitgefühl.

Auch bei den Stadtwerken, wo Förster im Aufsichtsrat saß, wiegt der Verlust schwer. Die Geschäftsleitung erklärt dazu, Jürgen Förster habe zu denjenigen Persönlichkeiten gehört, welche die Gründung der Stadtwerke Annaberg-Buchholz ermöglichten und die Entwicklung des Unternehmens über einen langen Zeitraum sehr positiv begleiteten. Jürgen Förster habe immer in besonderer Weise, auch als Integrationsfigur, Entscheidungen für das Unternehmen mitgetragen, die unternehmerischen Belange unterstützt und in schwierigen Situationen den Stadtwerken Annaberg-Buchholz Halt gegeben. "Wir werden Jürgen Förster vermissen und wünschen seiner Familie, seinen Freunden und Wegbegleitern in diesen schweren Stunden viel Kraft.", hieß es weiter in einer Mitteilung.

Jürgen Förster war von 2001 bis 2008 Landrat im Altkreis Annaberg. Seitdem sitzt er im Kreistag des Erzgebirgskreises und im Stadtrat von Annaberg-Buchholz. Außerdem war er sehr engagiert in seiner Kirchgemeinde. Gemeinsam mit Horst Richter übernahm er ab 1978 die Bauleitung für die Sanierungsarbeiten der Annaberger St. Annenkirche. Förster und seine Frau hinterlassen drei Kinder.

Das Ehepaar war gestern bei einem Pferdeschlittenunfall in Kretscham-Rothensehma ums Leben gekommen. Weitere Mitfahrer wurden zum Teil schwer verletzt.