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Anti-Drogen-Zug rollt in Annaberg-Buchholz ein

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Ein zertrüm­mertes Auto, eine kahle Gefäng­nis­zelle, eine nachge­bil­dete Junkie-Wohnung: Das tsche­chi­sche Präven­ti­ons­pro­jekt "Revolu­tion Train" zeigt in sechs Waggons anschau­lich den Weg vom harmlosen Einstieg in den Drogen­konsum bis zum völligen Unter­gang. Der Anti-Drogen-Zug macht seit Montag Station in Annaberg-Buchholz und ist damit erstmals in Sachsen unter­wegs. "Wir wollen, dass in den Köpfen die Ampel auf Rot stellt, wenn die Versu­chung lockt", sagte Oberbür­ger­meister Rolf Schmidt bei der Projekt­vor­stel­lung. Allein in den Beratungs­stellen des Erzge­birgs­kreises sind nach Angaben des Landrats­amtes derzeit 570 Drogen­kon­su­menten regis­triert - dreimal mehr als noch 2009. Die Dunkel­ziffer sei noch bedeu­tend höher.