Appell des Landkreises: Mehr Geld für Kultur
Der Erzgebirgskreis hat sich für den Erhalt der Kultur mit einem Appell an die Landesregierung gewandt. Mit den Kürzungen im jetzigen Haushaltsentwurf könnten viele Angebote in ihrer bisherigen Form nicht aufrechterhalten werden. Deshalb gibt es vier konkrete Forderungen im Umfang von über einer Million Euro. Dabei geht es um Zuschüsse für Theater und Philharmonie, Investitionen in die Gebäude, Mittel für kulturelle Bildung und für Honorarkräfte beispielsweise an Musikschulen. All das könne der Kreis allein nicht stemmen und sieht den Freistaat in der Pflicht, die Kultur auch im ländlichen Raum zu erhalten.
Hoffen auf mehr Geld
Aktuell werde über den Haushalt noch verhandelt, sagte Landrat Rico Anton. Deshalb hoffe man, dass die Mittel im Bereich der Kultur noch aufgestockt werden. Bis Ende Juni wird man Gewissheit haben, wie viel Geld zur Verfügung steht. Bleibt es bei den Kürzungen werde es Einschnitte geben müssen. Wie die Aussehen sollen, konnte der Landrat aber noch nicht sagen.