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Archäologische Grabungen in Annaberg-Buchholz

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Zurück zu den Wurzeln: In Annaberg-Buchholz beginnen in diesen Tagen archäo­lo­gi­sche Grabungen auf dem Gelände des ehema­ligen Franzis­ka­ner­klos­ters. Dort soll künftig ein neues Finanzamt entstehen. Wie das Landesamt für Archäo­logie am Montag mitteilte, sei das Gelände von beson­derer Bedeu­tung für die Ortsge­schichte. Von 1502 bis 1540 existierte dort ein Kloster. Es zählt mit der Chorruine der Kirche, dem Garten­pa­villon, der Nord- und Ostmauer sowie dem Keller­ge­wölbe zu den Kultur­denk­malen Sachsens.  Auf einer Fläche von etwa 3200 Quadrat­me­tern sind nun Archäo­logen am Werk. Sie erhoffen sich Aufschlüsse über den Erhal­tungs­zu­stand der archäo­lo­gi­schen Relikte, hieß es. Die Grabungen sind in zwei Abschnitte unter­teilte, der zweite soll im Herbst beginnen. Hinzu kommt eine Sondie­rungs­gra­bung im Innenhof der Alten Post. Zunächst sind vier Mitar­beiter im Einsatz. Die Grabungen sollen bis Anfang 2017 dauern.