Arzt vom Klinikum Zschopau hofft auf Corona-Impfung
Die Situation in den Krankenhäusern im Erzgebirge ist prekär. Zum Anfang der Woche wurde ein neuer Höchststand mit 334 stationär behandelten Covid-19-Patienten erreicht.
Die Ärzte rechnen damit, dass die Zahlen weiter steigen und hoffen deshalb auf die Impfungen. In einer Studie von 40.000 Impfungen habe es keine wesentlichen Impfkomplikationen gegeben, sagte Dr. Norbert Heide, Ärztlicher Leiter des Klinikums Mittleres Erzgebirge. Bei den schweren Verläufen, die Covid-19 haben kann, verstehe er nicht, wie manche mehr Angst vor einer Impfung als vor einer Infektion haben können.
Wer bei einer Infektion mit dem Corona-Virus einen schweren Verlauf bekommt, ist nicht vorhersehbar, so Heide. Zunehmend werden auch jüngere Patienten behandelt und müssen beatmet werden.