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Auch im Erzgebirge hofft man auf Weihnachtsmärkte

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Sachsen und vor allem das Erzgebirge ist berühmt für sein Brauchtum und seine Traditionen im Advent. Bergparaden und Weihnachtsmärkte sind Kulturgut, Touristenmagnet und Wirtschaftsfaktor. Impfungen, Tests und die Erfahrung mit Hygiene- und Schutzregeln machen die Organisatoren optimistisch, dass Brauchtum und Traditionen diesmal trotz Corona auch gepflegt werden können.

Tourismusministerin Barbara Klepsch von der CDU sagte, ihr Ziel sei ganz klar, dass Weihnachtsmärkte dieses Jahr stattfinden können. Anfang der Woche hatte sie mit Kommunen und privaten Veranstaltern erstmals beraten, unter welchen Bedingungen das gehen kann, auch bei höheren Infektionszahlen.

Das Spielzeugdorf Seiffen im Erzgebirge plant wie immer, trotz bestehender Unsicherheit, die Erwartungen sind positiv. Dort soll das 2020 ausgefallene 30. Jubiläum der Seiffener Weihnacht nachgeholt werden. Man arbeite an einem Konzept, welches uns nach jetzigem Stand der Kenntnisse die Seiffener Weihnacht ermöglicht, auch an einer Strategie, falls Testungen der Besucher notwendig werden„, sagt eine Sprecherin. Ein neuerlicher Lockdown indes wäre “eine große Katastrophe„. Der Kurort lebt von der traditionellen Holzkunst und hat ab September Hochsaison. Daher setzt man 2021 “auf ganz viele Gäste aus nah und fern„.

2020 waren sämtliche Weihnachtsmärkte und die Bergparaden im Erzgebirge ausgefallen.