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Auch in Freiberg und Oelsnitz öffnen Schauplätze der Landesausstellung

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Die 4. Sächsische Landesausstellung ist ab Samstag für Besucher geöffnet. Sie trägt den Titel „Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen“ und spannt den Bogen vom Beginn des Bergbaus im 15. Jahrhundert bis in die weite Zukunft.

Schauplätze im Erzgebirge sind das Bergbaumuseum Oelsnitz mit dem „Kohle Boom“ und die Reiche Zeche in Freiberg mit dem „Silber Boom“.

In Oelsnitz vermittelt der Gang durch einen „Steinkohlenwald“ den Besuchern, wie vor über 300 Millionen Jahren riesige Bäume und Farne zu Steinkohle gepresst wurden. In einem Anschauungsbergwerk rattert schweres Abbaugerät in dunklen Schächten.

In Freiberg gewährt eine neu konzipierte Entdeckertour in 150 Metern „Teufe“ Einblicke in den sächsischen Erzbergbau. Und eine Forschertour zeigt entlang ausgewählter Untertagelabore zukunftsweisende natur- und geowissenschaftliche Forschung der Bergakademie.

Bis Ende des Jahres geht die Ausstellung mit all ihren Schauplätzen.

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Kulturministerin Barbara Klepsch