- Bei der Landesgartenschau entstehen immer blühende Landschaften, die umgestalteten Gelände werten die Stadt auch nachhaltig auf. Hier eine Impression der LAGA in Frankenberg.
Aue-Bad Schlema bekommt Landesgartenschau 2026
Aue-Bad Schlema richtet 2026 die Landesgartenschau aus. Das hat das Kabinett am Dienstag auf Vorschlag von Umweltminister Wolfram Günther beschlossen. Günther sagte, sein Glückwunsch gehe an alle, die sich vor Ort für die Landesgartenschau ins Zeug gelegt haben. Mit der Gartenschau werde eine neue, nachhaltig gestaltete Besucherattraktion entstehen. Das tue der durch den ehemaligen Uranbergbau geprägten Region gut und wertet vor allem Bad Schlema auf.
Das Konzept für das Gartenschaugelände sieht so aus: Im Ortsteil Bad Schlema entsteht auf einer ehemaligen Bahntrasse eine Verbindung zwischen Nieder- und Oberschlema. Dabei werden drei Bereiche und Komplexe unter Aspekten der Freiflächengestaltung und des Naturschutzes teilweise saniert, entwickelt und strukturiert: der Kurpark, der Verbindungsbereich Grüne Spur und der Bereich am Bahnhof Niederschlema.
Die Pläne und Ideen knüpfen an die bisherigen Renaturierungs- und Sanierungsarbeiten an, die in Bad Schlema nach dem Ende des Uranbergbaus durchgeführt wurden. Die Gesamtfläche der Landesgartenschau beträgt rund 43 Hektar.
Für die Investitionen und Durchführung der Landesgartenschau gewährt der Freistaat einen Zuschuss von maximal fünf Millionen Euro.
