Aue: Bergfest beim Holzbildhauersymposium

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Noch bis Freitag läuft im Auer Stadtgarten das Holzbildhauersymposium. Es ist das 18. mittlerweile. Sieben Künstler sind diesmal dabei: Robby Schubert, Tobias Michael, Paul Brockhage, Hartmut Rademann, Peter Eberlein, Detlef Jehn und auch Friedhelm Schelter aus Königswalde. Schelter fertigt in diesem Jahr zusammen mit Tobias Michael (Lauter) einen Engel und einen Bergmann, die neben der Bühne des Auer Weihnachtsmarktes aufgestellt werden sollen. 

Das Treiben der Künstler ist immer imposant anzuschauen, denn sie bearbeiten die großen Holzstämme mit Kettensägen. Es entstehen verschiedene Skulpturen, zum Beispiel zwei Bänke, eine für einen Wanderweg und eine für die Halde 366 in Alberoda. Auch eine große Meißner Kaffeetasse. Für alle, diese sich jetzt fragen, was diese Tasse mit Aue-Bad Schlema zu tun: Im Jahr 1698 wurde in Aue bei der „Weißerdenzeche St. Andreas“ erstmals „weiße Erde“, auch Kaolin genannt, gefunden. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war Aue dann alleiniger Lieferant für die sächsische Porzellanmanufaktur in Meißen.

Man kann sich vor Ort ein Bild von den Arbeiten machen, mit Abstand ist das erlaubt. Außerdem wird ein Video gedreht, das im Nachgang sowohl auf der Internetseite der Stadt, als auch in den sozialen Medien zu sehen ist.