• Helge fand mal wieder klare Worte... Foto: Thomas Eisenhuth, dpa.

    Helge fand mal wieder klare Worte... Foto: Thomas Eisenhuth, dpa.

Aue-Boss Leonhardt will nach Pokal-Aus “Antwort vom Trainerteam”

Zuletzt aktualisiert:
Autor: dpa

Veilchenpräsident Helge Leonhardt hat nach dem Ausscheiden von Aue in der 1. Runde des DFB-Pokals deutliche Kritik an der Mannschaft geübt. Entweder seien die Spieler brutal überheblich an ihre Aufgabe herangegangen oder zu nachlässig gewesen. Darauf wolle er eine Antwort vom Trainerteam haben, sagte Leonhardt dem Online-Portal Tag24.

Die Zweitliga-Kicker aus Aue hatten bei Regionalligist SSV Ulm mit 0:2 verloren. Leonhardt zeigte sich nach dem schwachen Auftritt besorgt über den Zustand des Teams. Mental und körperlich scheine es momentan nicht zu passen. Dabei habe der Verein dafür gesorgt, dass die Rahmenbedingungen stimmen. "Sogar ein Trainingslager in Polen wurde kurzfristig organisiert", meinte der Unternehmer.

Durch das Pokal-Aus gehen dem Zweitligisten auch wichtige Einnahmen verloren. Für das Erreichen der zweiten Runde erhält jeder Teilnehmer einen sechsstelligen Betrag aus der Zentralvermarktung von TV-Einnahmen und Marketingrechten. "Leichter, als mit so einem Pokallos gegen einen Viertligisten kann man in Corona-Zeiten kein Geld verdienen", sagte Leonhardt.

Am Samstag starten die Veilchen auswärts bei Würzburg in die Zweitliga-Saison. Dann solle der Auer Kader weiter verstärkt werden. Der erste Transfer, ein bulgarischen Nationalspieler für die Offensive, sei gesichert. Den Namen des Spielers nannte Leonhardt allerdings nicht.