Aue-Trainer Schuster erwartet "heißen Tanz" in Karlsruhe

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Nach zuletzt drei sieglosen Pflichtspielen in Serie will Erzgebirge Aue am Montag beim Karlsruher SC (Anstoß 20:30 Uhr) wieder einen Erfolg landen. "Ich erwarte ein kampfbetontes Spiel auf Augenhöhe, das kann ein heißer Tanz werden. Es gibt im Vorfeld keinen Favoriten", sagte Trainer Dirk Schuster am Freitag.

Seine Mannschaft gehört mit 19 Punkten zu den ärgsten Verfolgern des Spitzentrios um Tabellenführer Hamburger SV. "Es geht in der Liga sehr eng zu. Ein, zwei Spiele positiv oder negativ gestaltet, können schon erdrutschartige Veränderungen auslösen. Für uns geht es darum, die Serie des KSC zu brechen und weitere Punkte für den Klassenverbleib zu sammeln", erklärte Schuster.

Für den 51 Jahre alten Fußball-Lehrer ist die Partie beim KSC zugleich die Rückkehr an seine ehemalige Wirkungsstäte. Schuster spielte von 1991 bis 1997 für die Badener und stand auch beim "Wunder vom Wildpark" auf dem Platz, als der KSC 1993 im Europapokal mit 7:0 gegen den FC Valencia gewann. "Ich hatte die besten Jahre meiner Karriere in Karlsruhe. Aber inzwischen besteht keine große emotionale Bindung mehr dorthin", sagte Schuster.

In Dennis Kempe und Dimitrij Nazarov haben auch zwei Auer Spieler eine Karlsruher Vergangenheit. Linksverteidiger Kempe warnt vor allem vor den gefährlichen Standards des Gegners. "Bei ruhenden Bällen müssen wir sehr aufmerksam sein, denn da ist uns in letzter Zeit der eine oder andere Ball gerade in der Schlussphase durchgerutscht. Das müssen wir besser machen, um am Montag in Karlsruhe etwas zu holen", äußerte Kempe.