Aue-Trainer Schuster hofft auf reguläres Saisonende in der 2. Liga

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Trainer Dirk Schuster von Erzgebirge Aue hofft nach der angeordneten Corona-Quarantäne für die Ligakonkurrenten Karlsruher SC und SV Sandhausen auf einen geordneten Saisonendspurt in der 2. Fußball-Bundesliga. „Ich wünsche mir, dass die Saison regulär zu Ende gespielt und dass der Terminplan einigermaßen eingehalten wird. Ich bin aber optimistisch, denn bis zum jetzigen Zeitpunkt hat das Hygienekonzept der DFL sehr gut gegriffen“, sagte Schuster auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte am Dienstag verkündet, die 36 Erst- und Zweitligisten vorerst nicht in Quarantäne-Trainingslager schicken zu wollen. „Es gab ein Für und Wider. Nach meiner persönlichen Meinung hätte es in der Englischen Woche mit Sicherheit Sinn gemacht, die Mannschaften zusammenzuhalten und die drei Spieltage in einer ganz engen Blase durchzuziehen“, erklärte Schuster.

Der 53-Jährige schränkte aber ein, dass durch die Quarantänen in Sandhausen und Karlsruhe die kommenden Spieltage ohnehin gesprengt sind: „Das sorgt für eine gewisse Terminnot, wirbelt den Spielplan gehörig durcheinander und wird vielleicht zu ein, zwei Englischen Wochen vor den beiden letzten Spieltagen führen.“

Die Auer treffen am Samstag (Anstoß 13 Uhr) auf den FC St. Pauli und wollen mit einem Heimsieg die ominöse Marke von 40 Punkten knacken. „Wir haben zu einem frühen Zeitpunkt die Möglichkeit, unser großes Ziel zu realisieren. Es wird für uns eine enorme Herausforderung, den ersten Matchball zu verwandeln“, sagte Schuster. Dass Gegner St. Pauli die erfolgreichste Mannschaft der Rückrunde ist, mache das Spiel zu einer „brutalen Aufgabe“. Verzichten müssen die Veilchen am Samstag auf Mittelfeldspieler Ognjen Gnjatic (Gelb-Sperre) sowie Fabian Kalig und Malcolm Cacutalua (beide langzeitverletzt). (dpa)

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