Aue und Bad Schlema wollen sich zusammenschließen
Unter dem Namen Große Kreisstadt Aue-Bad Schlema wollen sich die beiden Kommunen ab 1. Januar 2019 zusammenschließen. Ein entsprechender Vertragsentwurf liegt vor und soll im Juli in beiden Stadträten beschlossen werden. "Wir wollen endlich machen und nicht mehr nur reden", sagte Bad Schlemas Gemeindechef Jens Müller (Freie Wähler).Dabei soll das Zweierbündnis ausdrücklich ein Anfang sein und nicht das Ende der viel diskutierten Einheitsstadt Silberberg, betonen er und sein Auer Amtskollege Heinrich Kohl (CDU). Bereits seit Anfang der 90er Jahre gibt es die Idee, die unmittelbar aneinandergrenzenden Städte Aue, Lößnitz und Schneeberg mit dem Kurort Bad Schlema zu fusionieren. Das Projekt scheiterte aber immer wieder. Das neue Städtebündnis mit dann etwa 21.000 Einwohnern verspricht sich davon eine Straffung der Verwaltung und pro Jahr eine Million Euro mehr über den Finanzausgleich. (dpa)