Aue will beim SV Sandhausen „aus allen Rohren feuern“
Trainer Dirk Schuster von Erzgebirge Aue erwartet nach dem Trainerwechsel beim kommenden Gegner SV Sandhausen eine knifflige Aufgabe. „Es ist schwierig zu beurteilen, mit welcher Formation und taktischen Marschroute Sandhausen kommt. Es stellt sich ein bisschen wie eine Wundertüte dar und wir fischen auch etwas im Trüben“, sagte Schuster auf der Pressekonferenz am Donnerstag.
Der SV Sandhausen hatte sich am Dienstag nach nur zwei Punkten aus den letzten fünf Spielen von Cheftrainer Uwe Koschinat getrennt. Am Donnerstagnachmittag präsentierte der Verein im ehemaligen Würzburg-Coach Michael Schiele seinen Nachfolger. Schuster stellt sein Team vor der Auswärtspartie am Samstag (Anstoß 13 Uhr) auf verschiedene Systeme und Aufstellungen ein. „Das Hauptaugenmerk liegt ganz klar auf uns. Nach einer guten Leistung gegen Darmstadt haben wir die Messlatte in eine Höhe gelegt, die wir wieder erreichen können, aber auch erreichen müssen, um gegen eine hochmotivierte Mannschaft aus Sandhausen bestehen zu können“, erklärte Schuster.
Der 52-Jährige ist sich sicher, dass sein Team die „Gier entwickeln wird, die nächsten Punkte zu holen, um das derzeit positive Gefühl weiter zu vervielfältigen.“ Nach neun Spieltagen rangieren die Sachsen mit zwölf Zählern auf dem siebten Tabellenplatz. „Das darf keine Ruhekissen für uns sein. Wir müssen weiter aus allen Rohren feuern und Vollgas geben, um weiter fleißig zu punkten und ein ruhiges Weihnachtsfest zu haben“, betonte Schuster.
Während Innenverteidiger Steve Breitkreuz nach einer auskurierten Wadenverletzung wieder in den Kader zurückkehren soll, müssen die Auer in Sandhausen weiterhin auf Malcolm Cacutalua, Erik Majetschak, Fabian Kalig (alle langzeitverletzt) und Ersatztorwart Philipp Klewin (Corona-Quarantäne) verzichten. (dpa)
