Auerhammer Metallwerker kämpfen für mehr Lohn

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Am Auerhammer Metallwerk demonstrierten am Montag Mitarbeiter in einer aktiven Mittagspause für die Verbesserung des Haustarifvertrages.

Sie wünschen sich eine Angleichung ihrer Löhne an den Flächentarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen. Die IG Metall will, dass das bis 2024 geschieht, der Arbeitgeber hat allerdings andere Vorstellungen.

Es gab bereits 2013 und 2017 Warnstreiks, die u. a. zu einer Lohnerhöhung, neuen Sonderzahlungen und mehr Urlaubstagen führten.

Am Dienstag gibt es bereits zum fünften Mal Verhandlungen mit dem Arbeitgeber. Vom Betriebsrat hieß es, neben einer Lohnerhöhung wünsche man sich auch eine Arbeitsplatzsicherung für alle Beschäftigten. Einige Mitarbeiter seien schon seit anderthalb Jahren Kurzarbeit, schon vor der Corona-Pandemie. Die Krise habe die Auftragslage verschlechtert. Wenn die Kurzarbeit zum 30. Juni ausläuft, haben die Leute Angst um ihre Arbeitsplätze.