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Aufteilung des Kinderfreibetrages

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Mit dem Kinderfreibetrag werden pauschal alle Aufwendungen für den Nachwuchs abgegolten. Der Freibetrag kann unter den Elternteilen zur Hälfte gesplittet werden. Streit gibt es oft bei getrennt lebenden oder geschiedenen Elternteilen, weil es dann zu Abweichungen kommen kann. Im konkreten Fall stellte sich das Finanzgericht Niedersachsen auf die Seite des Vaters, der sein Kind nur aller 14 Tage am Wochenende zur Betreuung hatte. Er bekam die Hälfe des Freibetrages zugesprochen.

(FG Niedersachsen, Urteil vom 19.02.2020, Az. 9 K 20/19)