- Symbolbild
Bärenstein: Bundespolizei kassiert explosive Pyrotechnik ein
Die Polizei hat bei einer Kontrolle im erzgebirgischen Bärenstein nahe der Grenze zu Tschechien illegale Böller im Kofferraum eines Autos entdeckt. In der Mulde für das Reserverad waren Böller mit einer Nettoexplosivmasse von etwa 3,4 Kilogramm versteckt, wie die Polizei mitteilte.
Darunter befanden sich auch fünf sogenannte Kugelbomben. Ein 19-Jähriger muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz verantworten. Zuvor wurden in Bärenstein zwei weitere Jugendliche mit verbotenen Feuerwerkskörpern erwischt.
Nach Angaben der Polizei müssen die Jugendlichen zudem die Kosten für die fachgerechte Entsorgung der Feuerwerkskörper tragen. Vielen sei nicht bewusst, dass sie sich mit nicht zugelassenen Feuerwerkskörpern nicht nur Gefahren aussetzen, sondern auch strafbar machten, so die Polizei. (dpa)
Die Polizei warnt:
Vielen ist nicht bewusst, dass Sie sich nicht nur den Gefahren aussetzen, sondern auch noch strafbar machen. Denn der Gesetzgeber hat aufgrund der großen Gefahr, die von nicht geprüften und nicht zugelassenen Feuerwerkskörpern ausgeht, die Einfuhr, den Besitz, die Weitergabe und das Abbrennen unter Strafe gestellt. Verstöße können mit einer Geldstrafe bis zu 50.000 Euro oder einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren geahndet werden. Darum: Finger weg von verbotenen Feuerwerkskörpern!
