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Bangen um Bergparaden - erste Absagen

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Mit der Diskussion um die Weihnachtsmärkte bangen auch die Bergbauvereine um ihre traditionellen Paraden. Die ersten sind auch schon abgesagt.

Chemnitz hat die Reißleine gezogen und die Bergparade am 27. November abgesagt. So sollen unnötige Kontakte durch Großevents vermieden werden, begründet Oberbürgermeister Sven Schulze die Entscheidung. Auch die Bergparade in Dresden ist abgesagt.

Zwölf Bergparaden waren geplant, sagte Ray Lätzsch, Landesverbandchef der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine. In Chemnitz wäre der Auftakt gewesen. Auch Oelsnitz/ Erzgebirge plant seine Parade am 27. November. Eine erneute Absage der Paraden hält Lätzsch für das falsche Signal an die Bevölkerung. Denn die Menschen sehnten sich nach einem Stück Normalität, gerade in der Vorweihnachtszeit.

Mit den Ausnahmereglungen in der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung wären die Paraden möglich. Allerdings gilt die nur bis 25. November. Was danach kommt ist ungewiss.