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Bauunternehmerin wegen Sozialbetrugs in Chemnitz verurteilt

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Nach Ermittlungen von Zoll und Staatsanwaltschaft ist eine Bauunternehmerin aus dem Erzgebirgskreis wegen Schwarzarbeit verurteilt worden. Das Amtsgericht Chemnitz verhängte gegen die 61-Jährige eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung. Laut Staatsanwaltschaft Chemnitz und Hauptzollamt Erfurt hatte die Frau zwischen 2018 und 2022 mindestens 24 Arbeitskräfte nicht korrekt zur Sozialversicherung angemeldet. Der entstandene Schaden liegt bei rund 543.000 Euro. Die Ermittlungen begannen nach einer Zoll-Betriebsprüfung. Die Angeklagte hat die Vorwürfe gestanden.