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Belgisches Königspaar auf Stippvisite in Dresden

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Royaler Besuch in Dresden: Das belgische Königspaar ist zum Abschluss seiner Deutschland-Reise in die sächsische Landeshauptstadt gekommen. Am Donnerstagvormittag besichtigten sie zunächst das Mikroelektronik-Unternehmen X-Fab. Begleitet wurden König Philippe und seine Frau Mathilde dabei u.a. von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Ministerpräsident Kretschmer.

Bei der Besichtigung des Unternehmens X-Fab würdigte der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer die Rolle Belgiens für die europäische Chipproduktion. „Ohne Belgien, ohne Imec würde es in Europa keine Mikroelektronik geben“, sagte er. Hinter Imec verbirgt sich ein Forschungszentrum für Nano- und Mikroelektronik im belgischen Löwen. Die Mikroelektronik sei ein Beispiel dafür, dass man zusammenarbeiten müsse, sagte Kretschmer. 

Im Anschluss trugen sich die Gäste im Blockhaus - das nach mehrjährigem Umbau erst im September als „Archiv der Avantgarden“ wiedereröffnet worden war - genau wie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender in das Gästebuch des Freistaates Sachsen ein. Zum Mittagessen wurden unter anderem Ochsenbäckchen aufgetischt.

Zu Fuß ging es dann über die Augustusbrücke in die Gemäldegalerie Alte Meister. Auch Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert gesellte sich dazu. Gegen 16 Uhr besuchten die Royals die Frauenkirche, anschließend schlenderten sie über den Weihnachtsmarkt vor der Kirche. Dort probierten sie Glühwein und Stollen und bewunderten die Künste der hiesigen Glasbläser.

Während des Besuches kam es im gesamten Stadtgebiet zu einem erhöhten Sicherheitsaufkommen und Absperrungen, nicht nur für den Autoverkehr oder bei den Bussen und Bahnen der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB). So war die Frauenkirche oder auch die Gemäldegalerie zeitweise gesperrt. 

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