Bergarbeiterkrankenhaus Schneeberg soll Ambulanzzentrum werden
Das Bergarbeiterkrankenhaus Schneeberg (BAK) soll zu einem Ambulanzzentrum im Erzgebirge ausgebaut werden. Mit den Plänen geht einher, dass die Klinik ihren stationären Betrieb voraussichtlich nächsten Sommer einstellt. Das wurde jetzt auf einer Betriebsversammlung mitgeteilt.
Alle Mitarbeiter sollen grundsätzlich weiterbeschäftigt werden. Hintergrund für die Veränderung seien vor allem die Demografie und Fachkräftemangel, hieß es vom Aufsichtsrat des Krankenhauses. Außerdem war die Auslastung zu niedrig. Frei werdende Bereiche im kRankehaus könnten für Altenpflege, Intensiv- und Kurzzeitpflege genutzt werden.
Das BAK wurde 1926/27 vom Landesverband der Sächsischen Ortskrankenkassen ursprünglich als Rheumasanatorium für 130 Patienten gegründet. Heute ist das Krankenhaus mit 20 Ärzten und 80 Pflege- und Funktionskräften ein Standort des Klinikums Chemnitz neben dessen Chemnitzer Standorten in der Flemmingstraße und dem Standort Küchwald in der Bürgerstraße und dem in der Dresdner Straße.
Das BAK betreibt derzeit 95 Betten in der Chirurgie, der Inneren Medizin und der Geriatrie. Angeschlossen ist das Medizinische Versorgungszentrum der Poliklinik Chemnitz mit hausärztlichen, chirurgischen und augenärztlichen Sitzen.