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Bergbau nun offiziell Grabstätte des toten Schatzsuchers

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Der vermisste Schatzsucher aus Annaberg wurde für tot erklärt. Nun ist auch die Bestattung geklärt. Laut Gesundheitsamt gilt der Altbergbau als offizielle Grabstätte des Schatzsuchers. Eine Ausnahmeregelung wurde genehmigt, hieß es.  Am Grab standen am Dienstagabend zahlreiche Kerzen und Bilder des tödlich verunglückten Schatzsuchers. Angehörige und Freunde wollen derweil gegen die Stadt vorgehen. Sie seien von der Verfahrensweise entsetzt, so ein Vor-Ort-Reporter. Einige haben eine Spendenseite ins Leben gerufen, um die Bergung zu finanzieren.

Nach dem vermissten Schatzsucher wird seit Ende letzter Woche nicht mehr gesucht. Die Behörden gehen davon aus, dass der 34-Jährige im Stollen tödlich verunglückt ist. Die Ermittlungen haben keinen anderen Aufenthaltsort des Mannes ergeben. Auch das Anzeigeverhalten der Leichenspürhunde lasse darauf schließen, dass er sich im Stollen befindet.

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Kevin Halank hat die Spendenaktion ins Leben gerufen