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Bergmännische Krippe mit Riesenfiguren in ANA zu sehen

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Nach 15 Jahren Arbeit ist die bergmän­ni­sche Krippe mit 32 handge­schnitzten Großfi­guren komplett. Erstmals waren am Sonntag alle jeweils 1,20 Meter großen Holzfi­guren in der Annen­kirche in Annaberg-Buchholz zu sehen. Mit der Figur des Fleischers sei das „weltweit einzig­ar­tige Meister­werk der Holzbild­hau­er­kunst“ nun vollständig, sagte der Stadt­spre­cher von Annaberg-Buchholz, Matthias Förster.

Die Krippe mit den Riesen­fi­guren verlegt das bibli­sche Weihnachts­ge­schehen in eine Bergbau­land­schaft des 19. Jahrhun­derts. So ist etwa Josef als Bergzim­mer­mann zu sehen, Maria als stillende Mutter. Umgeben werden die beiden Figuren etwa von einer Bäcker­fa­milie, die mit ihren Gaben zur Krippe geht - auch Nacht­wächter, Klöpp­lerin und Markt­frau fehlen nicht.

Mehr als 1.000 Besucher kamen am Sonntag in die Annen­kirche, um die bergmän­ni­sche Krippe zu sehen. Seit 2000 arbeiten Holzbild­hauer und ein Kunst­maler im Auftrag der Stadt an den Figuren. Sponsoren haben bundes­weit mehr als 100.000 Euro für das Kunst­pro­jekt gesam­melt. Von Montag an ist die Krippe dauer­haft in der Bergkirche St. Marien in Annaberg-Buchholz zu sehen.