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Bombenent­schärfer haben noch viel zu tun

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Auch 70 Jahre nach Kriegs­ende haben die Männer des Kampf­mit­tel­be­sei­ti­gungs­dienstes bei uns Sachsen gut zu tun. Vor allem auf Baustellen werden immer wieder Blind­gänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Allein 2014 rückten die Spezia­listen zu mehr als 800 Einsätzen aus. Dabei wurden unter anderem rund 4,9 Tonnen Flieger­bomben unschäd­lich gemacht. Jährlich gibt der Freistaat 5,5 Millionen Euro für die Besei­ti­gung von Kampf­mit­teln aus - ohne Perso­nal­kosten. Erst vergan­gene Woche war bei Bauar­beiten im Dresdner Zentrum eine Drei-Zentner-Bombe gefunden und entschärft worden. Nur wenige Tage davor mußte in Leipzig ein 500 Kilogramm schwerer Blind­gänger gesprengt werden. In Chemnitz mußten im Oktober rund 2000  Menschen wegen eines Bomben­fundes in der Nähe des Bahnhofes in Sicher­heit gebracht werden.