Bundesweiter Warntag – Im Erzgebirgskreis heulen die Sirenen
Bundesweit ertönen am Donnerstagvormittag um 11 Uhr die Sirenen. Nach rund 30 Jahren findet erstmalig wieder ein Warntag in Deutschland statt. Auch im Erzgebirgskreis werden die Warnsysteme getestet. Wie uns der Kreisfeuerwehrverband sagte, soll die Bevölkerung darauf sensibilisiert werden, bei welchen Signalen Gefahren drohen und wie man sich bei Warnungen verhalten soll.
Am Donnerstag wird es einen Ton geben, der eine Minute lang an- und abschwellend zu je fünf Sekunden zu hören sein wird. Die Erzgebirger sollten dann das Radio einschalten, Nachbarn, Angehörige, Kollegen und hilfsbedürftige Menschen informieren, Anweisungen aus Durchsagen folgen und die Telefonleitungen für Einsatzkräfte freihalten. Gegen 11:20 Uhr folgt ein letzter Ton zur Entwarnung, der eine Minute zu hören sein wird.
Im Erzgebirgskreis gibt es 362 Sirenen. Das sei im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland ein noch relativ dichtes Netz, so Kreisfeuerwehrverbandssprecher Paul Schaarschmidt. Diese werden immer am ersten Samstag im Monat immer 11 Uhr getestet.