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CDU will geheimdienstliche Überprüfung von Asylbewerbern

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Nach der Festnahme eines terror­ver­däch­tigen Syrers in Leipzig fordert die CDU im Bundestag mehr Rechte für die Geheim­dienste zur Überprü­fung von Asylbe­wer­bern. Wie der stell­ver­tre­tende Frakti­ons­chef Michael Kretz­schmeraus Görlitz sagte, haben Verfas­sungs­schutz und BND derzeit keinen Zugriff auf die Kerndatei der Asylbe­werber. Das müsse sich nun ändern. Auch bei der Vorrats­da­ten­spei­che­rung von Telefon- und Inter­net­ver­bin­dungen müsse nachge­legt werden. Außerdem sei fraglich ob es sinnvoll ist, dass man sich ohne Regis­trie­rung ins öffent­liche WLAN-Netz einwählen kann. Gleich­zeitig warnte Kretschmer vor zuviel Misstrauen gegen­über Flücht­lingen: "Die überwie­gende große Mehrzahl derje­nigen, die zu uns kommen, suchen Schutz vor genau diesen Terror­akten", sagte Kretschmer. Lands­männer hatten den Terror­ver­däch­tigen in der Nacht zu Montag in Leipzig gefes­selt und der Polizei übergeben. Kanzlerin Angela Merkel und Minis­ter­prä­si­dent Stanislaw Tillich dankten für ihr Eingreifen.