Chemnitz bildet künftige Landärzte aus

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Bei uns in Chemnitz werden künftig auch angehende Ärzte ausgebildet. Das sächsische Kabinett hat beschlossen, einen Modellstudiengang für Humanmedizin einzurichten. Damit soll die Ärzteversorgung auf dem Land verbessert werden. 50 Studienplätze stehen ab dem Wintersemester zur Verfügung.

Das Studium wird unter der Regie der Medizinischen Fakultät der TU Dresden geführt, die praktische Ausbildung übernimmt das Chemnitzer Klinikum. Für die Umsetzung stellt der Freistaat mehr als 21 Millionen Euro bereit.

Der Fokus der Ausbildungsinhalte ist stärker praxisorientiert. Der frühe und intensive Patientenkontakt wird mit Methoden der digitalen Medizin verbunden, um Ärzte auszubilden, die nachhaltig die medizinische Versorgung in Südwestsachsen stärken.

Der Modellstudiengang Chemnitz ist eine der Maßnahmen des vom Kabinett im Juni 2019 beschlossenen "20-Punkte-Programm – Medizinische Versorgung 2030". Diese Maßnahmen sollen eine Stabilisierung der ärztlichen Versorgung in den ländlichen Regionen des Freistaates Sachsen gewährleisten. Die Einrichtung des Modellstudiengangs am Standort Chemnitz ist auch im Koalitionsvertrag verbindlich vereinbart worden.