Chinesen ziehen Reißleine in Rothenburg
Ein chinesischer Investor wollte in Rothenburg Elektroautos bauen und 1.000 Arbeitsplätze schaffen. Er hat nun einen Rückzieher gemacht. Die Firma WKW Automotive teilte mit, das 250 Hektar große Grundstück auf dem Flugplatz nicht zu kaufen – mit der Begründung, dass es zu klein ist. Landrat Bernd Lange reagierte enttäuscht auf die Absage der Chinesen. Dem Invesor waren zusätzlich Erweiterungsflächen auf dem Gelände eine Photovoltaik-Parks angeboten worden.
"Die Forderung der deutschen Verhandlungspartner, die zu gründende Firma Delon Automotive GmbH für weitere konkrete Kaufvertragsverhandlungen in das Handelsregister eintragen zu lassen, wurde bis dato nicht erfüllt", teilte das Landratsamt Görlitz mit.
Das Land Sachsen sei weiterhin an der Vermarktung und Ansiedlung eines größeren Investors in Rothenburg interessiert, so Lange. „Ich bin zuversichtlich, dass man gemeinsam eine Lösung finden wird, da die zur Verfügung stehende Gewerbefläche am Flugplatz in Bezug auf die enorme Größe eine Rarität in Deutschland darstellt“.