Coronakrise – Feuerwehren laut KFV Erzgebirge gut gerüstet
Die Feuerwehren im Erzgebirgskreis, ganz Sachsen und deutschlandweit sind in der Corona-Krise gut gerüstet. Das sagte Paul Schaarschmidt, Sprecher vom Kreisfeuerwehrverband Erzgebirge, in einem Interview am Mittwoch.
Routine-Einsätze wie Brände und Unfälle würden normal abgearbeitet werden, so Schaarschmidt. Müssen die Kameraden den Rettungsdienst bei Einsätzen mit Corona-Verdacht unterstützen, werden besondere Schutzmaßnahmen getroffen wie z.B. das Tragen von speziellen Handschuhen und Atemschutz. Auch im Schutzanzug können die Einsatzkräfte vor Ort auftauchen. Schaarschmidt sagte ausdrücklich, dass das die Leute nicht erschrecken solle. „Es dient zu unserer eigenen Sicherheit. Auch damit die Feuerwehren einsatzfähig bleiben. Denn nichts ist schlimmer, als dass sich ein Kamerad bei einem Einsatz sich mit Corona ansteckt.“
Ähnlich wie bei Rettungsdiensten und Krankenhäusern haben auch die Feuerwehren mit Materialmangel zu kämpfen. Gerade Atemschutzmasken werden dringend gebraucht, so der Feuerwehrsprecher. (Mit Bernd März)