Das ist der Plan für Rettung des Erzgebirgsklinikums
Für das Erzgebirgsklinikum wurde jetzt ein Sanierungsplan vorgestellt. Dabei geht es vor allem um Einsparungen. Geplant ist, aus den Häusern in Stollberg und Olbernhau Gesundheitszentren zu machen, die vor allem für ambulante Behandlungen zuständig sind. In Annaberg und Zschopau sollen stationäre Behandlungen und Operationen erfolgen.
In allen Häusern sollen insgesamt 155 Betten abgebaut werden. Damit will die Klinikleitung jährlich 15 Millionen Euro einsparen. Es wären aber auch Investitionen nötig. Die belaufen sich auf 55 Millionen Euro. Für die Finanzierung laufen aktuell Gespräche, unter anderem mit dem sächsischen Gesundheitsministerium über Fördermöglichkeiten.
Von den 2.500 Beschäftigten werden einige gehen müssen. Die betriebsbedingten Kündigungen sollen sich auf einen niedrigen einstelligen Prozentbereich belaufen, hieß es von der Geschäftsleitung. Auch über Altersteilzeitlösungen will man Personal abbauen. In der kommenden Woche wird es an allen Standorten Mitarbeiterversammlungen geben.