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Denkmale öffnen Türen

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Am Sonntag ist Tag des Offenen Denkmals. Histo­ri­sche Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugäng­lich sind, öffen ihre Türen und machen Geschichte erlebbar. Diesmal steht der Tag unter dem Motto: „Gemeinsam Denkmale erhal­ten“. Vieler­orts wird gezeigt,  wie viele Engagierte auf allen Ebenen nötig sind, um bauhis­to­ri­sches Erbe vor dem Verfall zu bewahren. So geschehen zum Beispiel mit dem alten „Wasser­werk Annaberg“ in Brett­mühle. Dort staunen Jahr für Jahr Technik­in­ter­es­sierte über die im Original erhal­tene Pumpen­an­lage. Spannendes gibt es auch auf dem Gelände des ehema­ligen Franzis­kaner-Klosters in Annaberg zu erleben. Seit April sind Archäo­logen mit Ausgra­bungen beschäf­tigt, am Sonntag werden die bishe­rigen Ergeb­nisse präsen­tiert. Das Kloster gehörte im 16. Jahrhun­dert zu den bedeu­tendsten Kloster­an­lagen in Sachsen. Zu jeder vollen Stunde (zwischen 11 Uhr und 16 Uhr) wird es Führungen geben. Fachleute zeigen und erläu­tern die bauli­chen Reste der Anlagen und einzelne Funde. Darunter sind sehens­werte Relikte der Kloster­zeit. Zudem wurden bereits hunderte Keramik-Objekte gefunden. Im gesamten Erzge­birge betei­ligen sich rund 70 Einrich­tungen.