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  • Messgerät bei einem Probeaufbau in einem Hörsaal der TU Bergakademie Freiberg. An über 60 Schulen, Kindergärten und Wohngebäuden in Sachsen erfasst das Projekt-Team seit 2025 Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit.

Digitale Kältekarte für Sachsen geplant

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Forscher der TU Bergakademie Freiberg arbeiten an einem digitalen Kälteatlas für Sachsen. Der soll Städte, Gemeinden und Eigentümer künftig besser auf heiße Sommertage vorbereiten. 

Dafür misst das Team seit letztem Jahr in mehr als 60 Kitas, Schulen und Wohnhäusern Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Im Erzgebirge gab es Messungen in Rothenkirchen, Annaberg-Buchholz und natürlich auch in Freiberg. Die ersten Daten zeigen ein klares Bild: In manchen Klassenzimmern war es im Sommer im Unterricht zeitweise heißer als 26 Grad. Besonders betroffen: Gebäude in Großstädten, aber nicht nur. 

Mithilfe der Messdaten können die Wissenschaftler Empfehlungen geben. Ab Ende 2027 soll dazu ein Online-Tool bereitstehen, das passende Kühlkonzepte vorschlägt.

Genauere Forschungsergebnisse werden am 29.09.2026 in einem Workshop in Freiberg vorgestellt.