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Drei Schreckschuss-Pistolen bei SEK-Einsatz sichergestellt

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Ein Sonder­ein­satz­kom­mando der Polizei hat am Montag­abend die Wilsdruffer Straße zwischen Schloß­straße und Postplatz für mehrere Stunden abgerie­gelt. Ein Hunde­be­sitzer war beim Gassi­gehen von einem Mieter bedroht worden. Der 47-Jährige drehte gegen 17:45 Uhr mit seinem Hund im Innenhof eine Runde. Als er den Hunde­haufen in eine Tüte packte, kam es zum Wortwechsel mit einem Bewohner am Fenster. Wenig später erschien der 62-Jährige mit einer Pistole am Küchen­fenster und bedrohte den Mann im Hof. Der alarmierte die Polizei. Weil der 62-Jährige die Beamten nicht in die Wohnung ließ, wurde der Bereich weiträumig abgerie­gelt, Passanten und Besucher der umlie­genden Geschäfte in Sicher­heit gebracht. Kurz vor Mitter­nacht konnten Spezi­al­kräfte dann doch Kontakt zum Mieter aufnehmen. Anschlie­ßend erfolgte im Beisein des Mannes die Durch­su­chung seiner Wohnung. Dabei fanden die Beamten drei Schreck­schuss­waffen sowie entspre­chende Munition. Die Gegen­stände wurden sicher­ge­stellt. Die Ermitt­lungen der Dresdner Polizei wegen des Verdachts der Bedro­hung sowie des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffen­ge­setz dauern an. An den Einsatzmaßnahmen waren 97 Beamte beteiligt, ein Teil der Polizisten wurde von den Demonstrationen abgezogen, zudem rückte das SEK an. Hinter­grund für die Tat ist mögli­cher­weise der Streit um den Hund. Der 47-jährige Hunde­be­sitzer soll dort häufiger mit seinem Vierbeiner Gassi gehen.