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Drittes „Berggeschrey“ - In Annaberg und Thum

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Am Dienstagabend gab es die mittlerweile dritte Auflage des „Berggeschrey“- diesmal zeitgleich in Annaberg-Buchholz und in Thum.

Der Unternehmerprotest unter dem Motto „Mit Herz und Verstand für unser Heimatland“ begann in Annaberg mit einem Friedensgebet in der St. Annenkirche, danach gab es eine Versammlung auf dem Unteren Kirchplatz. Nach Schätzungen unseres Reporters vor Ort kamen ca. 400 Menschen.

In Thum waren es etwa 300. Dort brachte jeder Redner eine Kerze an einem Schwibbogen zum Leuchten, weil: die Erzgebirger „ließen sich ihr Licht nicht nehmen“.

Mit den Protesten wollten die Unternehmer ihre Forderungen erneuern. Vor allem kritisieren sie die Energiepolitik der Bundesregierung. Unternehmern, Kommunen und Bürgern stehe das Wasser bis zum Hals.                                        

Der Begriff „Berggeschrey“ ist im Erzgebirge tief verwurzelt. Früher wurde damit die Kunde von Erzfunden verbreitet.
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Aus der Presseerklärung der Organisatoren des Berggeschreys„:

“Wir kämpfen gemeinsam weiter für den Erhalt des Mittelstandes und fordern die Regierung auf, schnellst möglichst eine Kursänderung einzuleiten und zum Wohle der eigenen Wirtschaft und des eigenen Volkes zu handeln.

Wir brauchen keine Schmerztabletten sondern eine vernünftige Ursachenanalyse und kluge politische Entscheidungen.

Wir brauchen Politiker die Verantwortung übernehmen, so wie wir das als Unternehmer täglich tun.

Wir brauchen Medien und Journalisten die Ihrem eigentlichen Auftrag nachkommen und eine unabhängige Berichterstattung durchführen.

Wir werden weiterhin unabhängig von Parteien auf die dringend erforderlichen Maßnahmen hinweisen und uns keiner Partei anschließen.„

Sie tuen das nach eigenen Angaben weiterhin “vollkommen gewaltfrei, friedlich„ und wieder in “ihrer Freizeit„.