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Durchbruch: Erste Tonnen Erzgestein in Pöhla gehoben

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Seit zwei Jahren wird im Luchsbachtal bei Pöhla wieder Bergbau betrieben. Jetzt ist den Bergleuten der Durchbruch gelungen: Wie erwartet, erreichten sie in 170 Metern Tiefe die Wolframlagerstätte. Und die ersten Tonnen des Gesteins wurden auch schon gehoben.

In einer Mitteilung des Bergbauunternehmens SME heißt es, dass der Wolfram- und Fluorit-Gehalt in dem Gestein die Erwartungen übertrifft. Natürlich ist die Freude beim Unternehmen groß, denn die Weltmarktpreise für Wolfram liegen derzeit bei 30.000 US-Dollar pro Tonne und bei 400 US-Dollar pro Tonne Fluorit.

In Mittweida wird das Erzgestein jetzt aufbereitet, und die wertvollen Bestandteile werden herausgelöst. Forscher gehen davon aus, dass auch Zinn, Zink, Indium und Kupfer rund um Pöhla lagern.

Dass die SME AG endlich die Lagerstätte erreicht hat, macht alle Beteiligten sehr froh und dankbar. Nach den vielen Schwierigkeiten bei der Teufe seien die Mitarbeiter mit dem Erreichen der Endteufe zusätzlich motiviert für die weiteren Arbeiten, hieß es.

Jetzt könne man sich auf das Aufbereitungsregime und die weitere Vorbereitung des Lagerstättenaufschlusses in Pöhla konzentrieren sowie auf den Abbau von Wolfram und Flussspat sowie den weiteren Erzen wie Zinn, Zink, Indium und Kupfer.