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Ehrenamt des Monats geht an „Die Bornwaldfreunde“

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Die Auszeichnung „Ehrenamt des Monats“ geht diesmal an eine Gruppe Heimatfreunde, die sich für die Bornwald engagieren. Der liegt zwischen Hohndorf, Heinzebank, Lengefeld und Börnichen.

Dank der „Bornwaldfreunde“, so nennt sich das Grüppchen, ist der Wald zu einem beliebten Ausflugsziel und Erholungsort geworden. In den letzten zehn Jahren entstanden auch durch ihre ehrenamtliche Arbeit zum Beispiel handgeschnitzte Skulpturen, Wegweiser, Rastplätze und Brunnen. 

2005 entstand an der Quelle an den „Hammerwiesen“ mit dem „wassersprudelnden Saukopf“ eine erste geschnitzte Skulptur und ein Brunnen wurde neu gebaut. Der später geschaffene Rastplatz ist nicht nur ein beliebtes Ziel für Wanderer und Fahrradfahrer – aufgrund der hervorragenden Wasserqualität kommen Menschen aus den umliegenden Orten, um sich aus der Quelle ihr Kaffeewasser abzufüllen.

Dieses erste große Vorhaben war zugleich die Geburtsstunde der Bornwaldfreunde. Über die Jahre fanden sich Enthusiasten aus Krumhermersdorf, Börnichen, Zschopau und Lengefeld zusammen. Heute zählt die Gruppe elf Mitglieder. Es entstand ein Netzwerk aus unterschiedlichen Gewerken. Schnitzer, Maurer und Metallbearbeiter sorgten mit Unterstützung von Transportunternehmen, dem Forstbezirk Marienberg und der Stadt Pockau-Lengefeld dafür, dass der Bornwald um zahlreiche Attraktionen reicher wurde.

Mit dem „Muffelkopf“, der Eule „Emmy vom Fuchsbach“, dem Bär „Bruno von Bertelsdorf“, dem „Lengefel-der Bergmann“, dem „Bornwaldgeist“, den Bildnissen von Karl Stülpner und Anton Günther entstanden teils übermannsgroße, handgeschnitzte Skulpturen. Die Motive sind nicht beliebig gewählt. Jede nimmt Bezug zu einem historischen Ereignis oder Ort im Bornwald und vermittelt dem Besucher anschaulich dessen
spannende Geschichte. Sei es die Tradition des Kalkbergbaus, der mittelalterliche Bärenfang oder wie der Sage nach der Wildschütz Karl Stülpner durch die Wälder streifte.