EHV beendet erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte
Die Zweitliga-Handballer vom EHV haben im zehnten Spiel in Serie gepunktet. In der Erzgebirgshalle haben sie in der letzten Partie der Saison einen klaren Heimsieg eingefahren und sich so Platz fünf in der Tabelle gesichert. Mit 36:23 ließen sie dem Wilhelmshavener HV keine Chance. Erstmals seit Monaten waren wieder gut 700 Zuschauer in der Halle dabei.
Für den EHV endet damit eine der erfolgreichsten, schwersten und tragischsten Spielzeiten der Vereinsgeschichte. Corona und Quarantäne traf die Mannschaft mehrmals. Trainer Stephan Swat erwischte die Krankheit so schwer, dass alle um sein Leben Bangen mussten.
Ein weiterer harter Schlag war ein Einbruch in die Erzgebirgshalle. Geld und Autoschlüssel wurden gestohlen. Wenige Tage später wurden der Kleinbus des Vereins und ein Spielerauto in Brand gesteckt. Und schließlich starb der Vater von Vereinsmanager Rüdiger Jurke und die gute Seele des Vereins nach einem Spiel in der Erzgebirgshalle.
