Ein Köhler beenden den Prinzenraub
Die idyllische Lage der Köhlerhütte in Waschleithe lockt heute viele Gäste an. Der Standort und der Name sind aber nicht zufällig gewählt, sie gehen auf das Ende des Sächsischen Prinzenraubs zurück. 1455 ließ Kunz von Kaufungen die Prinzen des Kurfürsten Ernst und Albrecht entführen. Die beiden Prinzen wurden von jeweils einem Trupp weggebracht. Einer davon machte in Waschleithe halt, um am Brunnen zu trinken. Das bemerkte der Köhler Schmidt, der in der Nähe seiner Arbeit nachging. Er befreite Albrecht und sorgte dafür, dass er sicher zurück zum Hof kam.
Um an die Taten des Köhlers zu erinnern, entstand eine Köhlerhütte. Noch bis heute gibt es an dem Standort die Köhlerhütte, die heute Restaurant und Hotel ist und von Heiko Schmidt geführt wird. Alle zwei Jahre schwelt vor der Köhlerhütte auch ein historischer Meiler.
Gefördert durch die Sächsische Landesmedienanstalt. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.


