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Erzgebirge Aue erkämpft Remis in Braunschweig

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Dank eines erkämpften Remis hat Fußball-Zweit­li­gist FC Erzge­birge Aue vorerst den letzten Tabel­len­platz verlassen. Die Sachsen verdienten sich dank einer starken zweiten Halbzeit ein 1:1 (0:1) beim Aufstiegs-Kandi­daten Eintracht Braun­schweig. Vor 19 630 Zuschauern stand dabei der Braun­schweiger Phil Ofosu-Ayeh im Mittel­punkt. Zunächst hatte er am Freitag die Eintracht in der zehnten Minute in Führung gebracht.In der zweiten Halbzeit verur­sachte er einen Handelf­meter, den Dimitrij Nazarov (57.) sicher zum Ausgleich verwan­delte. „Wenn du so weit hinten stehst in der Tabelle wie wir, ist es reine Kopfsache. Du musst die Zweikämpfe annehmen“, sagte Aues Torschütze beim Sender „Sky“: „Nur so bestehst du in der 2. Liga.“Durch den Punkt sind die Sachsen zunächst auf den Relega­ti­ons­platz geklet­tert. Aller­dings kann die Konkur­renz am Wochen­ende noch nachziehen. Vor dem Sachsen­duell gegen den Erzri­valen Dynamo Dresden am Sonntag in einer Woche nimmt der errun­gene Punkt dennoch etwas Druck von Mannschaft und Trainer Pavel Dotchev.Der Auer Coach hatte seinem Team zunächst das aus der Hinrunde bekannte 4-5-1-System verordnet. Das ging direkt nach hinten los: Schon beim ersten schnellen Angriff der Hausherren stimmte in der Auer Hinter­mann­schaft die Abstim­mung nicht. Der im 3-5-2 der Braun­schweiger sehr offen­sive Außen­ver­tei­diger Ofosu-Ayeh hatte nach einer scharfen, flachen Flanke viel zu viel Raum und konnte den Ball in Ruhe im Tor unter­bringen. Aue war in der Folge bemüht, es fehlten aber Tempo, Kreati­vität und Präzi­sion. In dieser Phase wirkten die Auer nicht zweit­li­ga­reif. Bezeich­nend war eine Ecke von Clemens Fandrich (26.), die beim eigenen Torwart Martin Männel an der Mittel­linie landete.Nach der Pause stellten die Sachsen auf zwei Stürmer um. Braun­schweig tat in dieser Phase viel zu wenig fürs Spiel, ließ die Auer agieren. Das rächte sich. Der einge­wech­selte Nazarov kam im Straf­raum zum Schuss, Ofosu-Ayeh (55.) berührte den Ball mit der Hand und es gab Elfmeter. Den verwan­delte Nazarov abgeklärt. Es war der erste Straf­stoß für die Auer in dieser Saison.Da nun auch die Braun­schweiger wieder gefor­dert waren, mehr fürs Spiel zu tun, entwi­ckelte sich ein offeneres Spiel, in dem beide Teams zu guten Chancen kamen. Die besten vergaben Ken Reichel (65.) für die Eintracht und Nazarov (66.) für Aue. Kurz vor dem Abpfiff hatte der ebenfalls einge­wech­selt Albert Bunjaku (89., 90.+1) zwei Mal die Chance auf den „Lucky Punch“ für Aue.(dpa)