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Erzgebirge Aue feiert klaren Heimsieg gegen München

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Mit einer überzeu­genden Leistung hat sich Erzge­birge Aue am Sonntag wieder aus der Abstiegs­zone befreit. Beim 4:1-Erfolg gegen 1860 München reichten dabei eine Viertel­stunde, um den Gegner zu bezwingen. Nach einer Viertel­stunde war der TSV 1860 München nieder­ge­kämpft. Zudem vermieste der FC Erzge­birge Aue am Sonntag die Cheftrainer-Premiere von Markus von Ahlen. Dessen Team wurde in der 2. Fußball-Bundes­liga beim bishe­rigen Schluss­licht FC Erzge­birge Aue mit 1:4 (0:3) demon­tiert. Vor 10 000 Zuschauern in der Sparkassen-Erzge­birgs­a­rena erzielten Kapitän René Kling­beil (2.), Arvydas Novikovas (8.), Romario Kortzorg (15.) und Rico Benatelli (74.) die Tore für Aue. Zwischen­zeitig war Valdet Rama (51.) der Anschluss­treffer für die Löwen gelungen, die auf den 17. Tabel­len­platz abrutschten. Aue kletterte auf Rang 14."Wir haben um jeden Halm Gras hier in unserem Stadion gefightet. Es war ein verdienter Sieg", sagte Kling­beil.Nach der Länder­spiel­pause stellte Stipic zum ersten Mal in seiner Amtszeit die Startelf um. Die Mittel­feld­spieler Mike Könnecke und Benatelli sowie Innen­ver­tei­diger Stipe Vucur blieben zunächst auf der Bank. Dafür durften Novikovas, Dorian Diring und Patrick Schön­feld von Beginn auflaufen. Für den verletzten Thomas Paulus (Oberschenkel) rückte Oliver Schröder in die Anfangs­for­ma­tion. Vor allem die Innen­ver­tei­di­gung mit Kling­beil und Michael Fink spielte vorher noch nie in dieser Beset­zung.Kling­beil setzte dennoch Offensiv-Akzente und nutzte einen Querpass von Kortzorg zur Führung. Danach schlenzte Novikovas aus halbrechter Position fast unbedrängt den Ball ins lange Eck. Auch Kortzorg brauchte nur einschieben, nachdem Patrick Schön­feld im Straf­raum ohne Gegen­wehr der Gäste­ab­wehr bis zur Grund­linie dribbelte und auf den Nieder­länder zurück­passte. Die linke Außen­bahn der Münchner war mit dem Offen­siv­druck von Aue völlig überfor­dert. Alle drei Tore leitete das Stipic-Team über diese Seite ein.Nach der hohen Führung schal­tete Aue einen Gang zurück, doch München war nicht in der Lage, offensiv Akzente zu setzen. Die Fans quittierten das mit der Einstel­lung der Unter­stüt­zung und "Wir haben die Schnauze voll"-Rufen. Zwar kamen die Löwen motiviert aus der Kabine und erzielten das 1:3. Doch dann hatten die Veilchen die Partie wieder im Griff. Der einge­wech­selte Benatelli erhöhte zum 4:1-Endstand und sicherte den dritten Heimsieg in Serie unter Stipic.(dpa)