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Erzgebirge Aue feiert verdienten Heimsieg gegen Leipzig

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Erfolgs­er­lebnis für Aue, Rückschlag für Leipzig: Dem FC Erzge­birge Aue ist nach neun sieglosen Spielen ein wichtiger Erfolg im Kampf um den Klassen­ver­bleib in der 2. Fußball-Bundes­liga gelungen. Im ersten Spiel nach der Winter­pause setzte sich die Elf von Trainer Tomislav Stipic im Sachsen­derby gegen Rasen­Ball­sport Leipzig mit 2:0 (1:0) durch und versetzte den Aufstiegs­am­bi­tionen des Favoriten einen herben Dämpfer. Vor 13 600 Zuschauern brachte am Freitag­abend Selcuk Alibaz (45.) die Hausherren in Führung, Patrick Schön­feld (58.) erhöhte mit einem verwan­delten Handelf­meter.Aue war insge­samt die bessere Mannschaft, hatte mehr Chancen und bestimmte über weite Strecken das Spiel. Aller­dings bleibt die Mannschaft von Trainer Tomislav Stipic vorerst mit Rang 17 auf einem Abstiegs­platz. Die Messe­städter fuhren derweil aus den letzten neun Spielen nur zwei Siege ein und rutschten in der Tabelle auf Platz sieben ab.Aue begann mit fünf Winter-Zugängen in der Startelf. Beide Mannschaften vertei­digten sehr hoch und versuchten das Mittel­feld mit schnellen Pässen zu überbrü­cken. Leipzigs schwe­di­scher Neuzu­gang Emil Forsberg (9., 23.), hatte in der Anfangs­phase zweimal viel Platz, schoss aber auch zweimal knapp neben das Tor der Hausherren. Auf der Gegen­seite hätten die Gastgeber in Führung gehen müssen: Die Zugänge Stefan Mugosa (28., 38.) und Bobby Wood (32.) schei­terten aber entweder an Torwart Fabio Coltorti oder einem Abwehr-Bein der Leipziger. Kurz vor dem Halbzeit­pfiff setzte sich Arvydas Novikovas (45.) auf der linken Seite erneut durch, traf aber mit einem druck­vollen Schuss nur die Latte. Alibaz verwer­tete bei seinem Debüt den Abpraller zur verdienten Führung.Nach der Pause reagierte RB-Trainer Alexander Zorniger und wechselte doppelt: Für den überfor­derten Sebas­tian Heidinger kam Georg Teigl, den blassen Daniel Frahn ersetze Yordy Reyna. Das Spiel legte nochmals an Tempo zu, mit Chancen auf beiden Seiten. Vladimir Rankovic (57.) nutzte auf der rechten Seite seinen Freiraum, flankte an der Straf­raum­grenze nach innen, wo Tim Sebas­tian den Ball mit der Hand spielte. Den berech­tigten Elfmeter verwan­delte Schön­feld sicher.Stipic stabi­li­sierte daraufhin seine Abwehr, brachte Oliver Schröder für den von Krämpfen geplagten Wood. Leipzig drückte auf den Anschluss­treffer, fand aber keine spiele­ri­schen Mittel gegen die nun tiefer stehenden Hausherren. Das Spiel verflachte in den letzten Minuten etwas, es kam nur noch zu wenigen Torraum-Szenen. RB handelte sich insge­samt fünf Gelbe Karten ein. Die beste Abwehr der Liga hatte immer wieder Probleme mit dem Umschalt­spiel der Auer.(dpa)