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  • Mario Kvesic ärgert sich nahc einer verge­benen Torchance. (Foto: imago/eibner)
    Mario Kvesic ärgert sich nahc einer verge­benen Torchance. (Foto: imago/eibner)

Erzgebirge Aue scheitert in erster Pokalrunde

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Acht Elfme­ter­schützen hat der FC Ingol­stadt für den Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals benötigt. Beim 8:7 (0:0) im Elfme­ter­schießen beim Zweit­liga-Neuling FC Erzge­birge Aue verhin­derte der Fußball-Bundes­li­gist am Sonntag mit Mühe ein frühes Aus. Vor 6650 Zuschauern auf der Baustelle Erzge­birgs­sta­dion war Tobias Levels der Mann des Abends, der den 16. Straf­stoß verwan­delte.Zuvor hatte Aues Nicky Adler seinen Schuss neben das Ingol­städter Tor gesetzt. Im ersten Pflicht­spiel unter dem neuen Trainer Markus Kauczinski war Ingol­stadt eine Woche vor dem Bundes­liga-Start gegen den Hamburger SV noch weit von der Bestform entfernt.Der Bundes­li­gist war ob der Heimstärke der Auer gewarnt. Seit über einem Jahr sind die Veilchen daheim in Meister­schafts­spielen unbezwungen. Dementspre­chend versuchten die Schanzer, den Zweit­liga-Neuling in dessen Hälfte einzu­schnüren. Das unter Trainer Ralph Hasen­hüttl so intensiv gepflegte Pressing funktio­nierte jedoch nur bedingt. Wegen techni­scher Probleme im Mittel­feld mussten die Gäste immer wieder Ballver­luste hinnehmen.Aue nutzte das nach 20 Minuten, um sich mehr und mehr zu befreien und die Partie offen zu gestalten. Aller­dings gelang es auch den Erzge­bir­gern nicht, die Ingol­städter Abwehr durch schnelles Umschalt­spiel auszu­he­beln. So verlief die erste Halbzeit ohne klare Chancen. Aues Präsi­dent Helge Leonhardt war zufrieden. „Ein Klassen­un­ter­schied ist nicht sichtbar“, konsta­tierte er.Nach dem Wechsel versuchte Ingol­stadt schnell eine Vorent­schei­dung zu erzwingen. Mathew Leckie verfehlte mit einem Kopfball das Auer Tor nur knapp (47.). Danach hatte Moritz Hartmann eine hundert­pro­zen­tige Einschuss­mög­lich­keit. Allein vor Aues Torhüter Martin Männel schei­terte er am großartig reagie­renden Kapitän der Gastgeber. Entlas­tung schaffte der FCE dagegen nur selten. Erst in der 67. Minute konnte sich Dimiti Nazarov einmal befreien und verfehlte mit seinem Schuss das Ingol­städter Gehäuse nur knapp.Fortan war die Partie wieder offen. Fußbal­le­ri­sche Lecker­bissen sahen die Zuschauer jedoch nicht. Selbst Aues Trainer Pavel Dotchev schüt­telte ein ums andere Mal ob der techni­schen Unzuläng­lich­keiten der Akteure nur noch den Kopf. Ein Freistoß von Mario Kvesic landete am Latten­kreuz (81.). In der 90. Minute verzog er erneut nur knapp.In der Verlän­ge­rung gab es nur wenig Aufreger. Die größte Chance zur Entschei­dung vergab erneut Leckie, der an Männel schei­terte (115.). Auf der Gegen­seite verzog Kvesic einen Freistoß nur knapp (118.).(dpa)