Erzgebirge Aue verpasst Heimsieg zum Jahresabschluss
Der FC Erzgebirge Aue hat beim letzten Spiel des Kalenderjahres einen Heimsieg verschenkt. Gegen den Abstiegs-Konkurrenten 1. FC Heidenheim kamen die Auer nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Vor 6500 Zuschauern war es erneut Cebio Soukou (8.), der wie vor einer Woche gegen den SV Darmstadt den Auer Treffer erzielte. Nur reichte der am Samstag nicht zum Sieg: In der Nachspielzeit glich John Verhoek (90.+1) aus. Die Auer verpassten es damit, sich im Kampf gegen den Abstieg weiter von der Gefahrenzone abzusetzen. Sie haben nun 23 Punkte, Heidenheim 22.Die Hausherren begannen schwungvoll und erarbeiteten sich ein spielerisches Übergewicht. Mit der ersten Chance gingen die Auer in Führung. Nach einer guten Vorlage von Dimitrij Nazarov setzte sich Soukou (8.) durch. Die Heidenheimer verteidigten in dieser Situation nicht geschlossen genug, Torwart Kevin Müller hatte keine Chance den Ball noch abzuwehren. Für Soukou war es der dritte Treffer beim dritten Startelfeinsatz.Im Anschluss tat sich wenig auf dem tiefen Auer Rasen. Das lag an der guten Verteidigung der „Veilchen“, aber auch an ideenarmen Gästen aus Heidenheim. Verhoek (15.) und Marc Schnatterer (28.) hatten zwei Chancen aus spitzem Winkel. Beide Male landete der Ball am Außennetz. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit wurden die Heidenheimer etwas besser, Maximilian Thiel (40.) scheiterte mit der größten FCH-Chance des ersten Durchgangs an Martin Männel.Die zweite Hälfte begann mit einem Lattenkracher. Linksverteidiger Dennis Kempe (47.) ließ einen Gegenspieler stehen und donnerte den Ball wuchtig gegen den Querbalken. Heidenheim attackierte die Auer nun deutlich früher und aggressiver. Immer wieder flogen hohe Bälle durch den Strafraum der Heimmannschaft, allerdings kam der FCH zu keinen klaren Abschlüssen.Aue verlagerte sich in dieser Phase fast komplett aufs Kontern. Die wachsamen Heidenheimer konnten viele Versuche aber schon im Keim ersticken. Mit Sebastian Griesbeck und Robert Glatzel brachten die Gäste zwei frische Offensivkräfte, doch im zweiten Durchgang fehlte jede Struktur in der Partie. Im Mittelfeld wurde viel gekämpft, Torraumszenen blieben zunächst Mangelware. Die eine zum Schluss nutzte Heidenheim zum Ausgleich.(dpa)