Erzgebirge setzt auf Wasserstofftechnologie
Einige Firmen im Erzgebirge wollen verstärkt auf die Wasserstofftechnologie setzen. 42 Mitglieder hat das Innovationscluster Hzwo inzwischen, gut ein Viertel davon kommt aus der Region. Für die Umstellung der Produktion sei aber die Unterstützung der Politik nötig, sagt Hzwo-Vereinsvorstand Thomas von Unwerth. Gerade die Mittelständigen Unternehmen könnten die Anschaffungskosten der Maschinen von zehn bis zwanzig Millionen Euro nicht allein stemmen.
Bei der Wasserstofftechnologie geht es nicht allein um die Automobilbranche. Auch WÄTAS Wärmetauscher aus Olbernhau arbeitet an Brennstoffzellen fürs Heizen. Dabei will das Unternehmen sogenannte Stacks, als Herzstücke der Brennstoffzellen herstellen. Um in die Serienproduktion gehen zu können, müssten aber rund 40 Millionen Euro investiert werden.
In der kommenden Woche soll es die in Chemnitz eine Konferenz zum Thema Wasserstofftechnologie geben. Dann werden auch Vertreter der Politik erwartet.